Thursday, 14.12.17
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Tiermedizin - Tollwut bei Katzen

Tiermedizin - Tollwut bei Katzen


Tollwut ist eine der gefährlichsten Virusinfektionen weltweit. Obwohl Tollwut durch Impfungen eingedämmt werden konnte, sterben immer noch etwa 40.000 bis 70.000 Menschen jährlich an Tollwut. Vor allem in Asien und Afrika gibt es viele Todesfälle durch Tollwut. Einige wenige Länder, zu denen Japan, Australien und England zählen, gelten als tollwutfrei. Für diese tollwutfreien Länder gelten daher strenge Einreisevorschriften.



Tollwut betrifft vor allem Hunde und Katzen, jedoch können sich Vögel und Menschen ebenfalls mit Tollwut infizieren. Der Krankheitsverlauf kann über mehrere Monate dauern und endet mit dem Tod. Tollwut lässt sich in verschiedene Krankheitsphasen einteilen. In der ersten Phase ist vor allem eine Veränderung im Verhalten zu bemerken. Die infizierten Tiere sind auffallend zutraulich. Im weiteren Krankheitsverlauf äußert sich die Tollwut in nervösem Verhalten, Unruhe und Erregung, die das Tier plötzlich zubeißen lässt.

Viele infizierte Tiere meiden das Wasser. In der letzten Phase, kurze Zeit vor dem Tod, leidet das Tier unter Lähmungen.

Übertragen wird Tollwut in den meisten Fällen durch einen Biss, in manchen Fällen über entzündete Wunden. Da der Virus in der Körperflüssigkeit vorhanden ist und über Speichel übertragen werden kann, sollte man wilde Tiere, die sehr zutraulich erscheinen, nicht mit den bloßen Händen berühren. Da man Tollwut am lebenden Tier nicht nachweisen kann, ist es gesetzlich verboten, Tiere mit Tollwutverdacht zu behandeln. Im Regelfall werden Tiere mit Tollwutverdacht getötet. Eine Ausnahme bilden Tiere, bei denen nachgewiesen werden kann, dass sie innerhalb des letzten Jahres gegen Tollwut geimpft wurden.

Da die Erkrankung tödlich endet, ist der beste Schutz Vorsorge. Katzen sollten regelmäßig gegen Tollwut geimpft werden. Wer viel Kontakt mit Tieren hat, auf dem Land wohnt oder einer Tätigkeit nachgeht, bei der man viel im Freien ist, sollte sich ebenfalls gegen Tollwut impfen lassen. Zwar kann der Mensch sich auch nach dem Kontakt mit einem tollwütigen Tier innerhalb einer bestimmten Frist impfen lassen, jedoch ist auch hier Vorsorge der beste Schutz, da man vor allem in der ersten Krankheitsphase das Tier nicht als tollwütig erkennt.



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